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Nach langer Wartezeit war es am 19. September 2015 endlich soweit. Die Löschgruppe Opmünden traf sich zur Kameradschaftsfahrt. Bereits um 9 Uhr morgens wurde im Feuerwehrgerätehaus gemeinsam und vorallem reichhaltig gefrühstückt. Ob Wurstplatte, Rührei oder Lachs - es war für jeden was dabei. In freudiger Erwartung fuhren 11 Kameraden gegen 11 Uhr Richtung Winterberg.

Der erste Teil erreichte ohne Probleme oder Pausen das Ziel: Das Hotel Steymann - unsere Unterkunft für die Nacht, oder das was von ihr übrig blieb. Der zweite Teil hatte ca. 20 Minuten Verspätung, es mussten einige Toilettenpausen eingelegt werden.
Nach kurzer Pause machte sich die komplette Gruppe auf den Weg zum Erlebnisberg Kappe. Der Besuch des Kletterwaldes stand an. Zweieinhalb Stunden lang konnten sich die Kameraden auf fünf verschiedenen Parcours austoben und etwas Höhenluft schnuppern. Die Gruppe kletterte über Stahlseile, Netze und häufig auch über den eigenen Schweinehund. So manch einer wählte eine ganz eigene Methode ein Hindernis zu überqueren, sodass trotz oder gerade wegen der luftigen Höhe der Spaß absolut nicht zu knapp kam. Der Großteil fand die Seilbahnen am besten, welche es in ordentlicher Anzahl, Länge und vorallem Höhe gab. Um halb vier traf sich die gesamte Gruppe auf ein Bierchen im Schneewittchen (eine Gaststube neben dem Kletterpark). Danach ging es um 16 Uhr zum Panorama Restaurant. Dort ließ sich die Löschgruppe nachdem überaus anstrengenden Kletterparkbesuch und bei wunderschöner Aussicht das Essen schmecken. Burger, Schnitzel und Co. waren jetzt genau richtig und wurden in Rekordzeit verspeist. 
Im Anschluss an das Essen konnte jeder noch einmal die Sommerrodelbahn austesten. Einer schaffte es sogar in einer Kurve umzukippen, allerdings konnte er sich rechtzeitig wieder aufrichten. Von dem lustigen Anblick, der in der Luft wirbelnden Beine, erzählte der Nachfolger noch nach der Fahrt in voller Begeisterung. Auch das Ziel wurde von manchen nicht so recht erkannt, sodass diese etwas unsanft über das viel langsamere Laufband holperten. Vor Lachen, voller Adrenalin und wegen den Berichten über die Schlittenfahrt, mussten die Kameraden erstmal eine zehn-minütige Pause einlegen. In dieser bekam jeder auch noch eine Tasse als Abschlussgeschenk des Programms überreicht. Das Ende des Programms bedeutete allerdings noch lange nicht das Ende der Kameradschaftsfahrt.

Kameradschaftsfahrt15Titel
Auf dem Rückweg zum Hotel rissen die eifrigen Erzählungen über alle bisherigen Erlebnisse natürlich nicht ab. Im Hotel angekommen, fand endlich die Zimmerverteilung statt. Ob Einzel-, Doppel- oder Himmelbett - jeder hatte sein Bett, zumindest theoretisch.
Nachdem sich alle ein wenig oder etwas mehr frisch gemacht haben, traf man sich wieder in der Hotelbar. Als jeder zumindest ein Bier getrunken hatte sollte es weitergehen. Die Kneipentour sollte starten. Auf dem Weg zur "Tenne" - unserem Hauptziel - statteten wir der Dorf Alm noch einen Besuch ab. Gegen 20 Uhr trudelte die Gruppe in der "Tenne" ein. Natürlich war zu solch einer frühen Zeit noch nicht allzu viel los, sodass sich die Kameraden nach kurzer Zeit auf der Tanzfläche austoben konnten. Je später es wurde, desto voller wurde es dann aber doch. So ließen die Kameraden den ersten Tag in gewohnter Freude und Gemeinsamkeit ausklingen. 
Am zweiten Tag, nach einem ausführlichen und gemütlichen Frühstück, machte sich die Löschgruppe wieder auf den Weg zur "Dorf Alm". Dort war für heute ein Frühshoppen geplant. Von 11 Uhr bis 15 Uhr speiste, trank und genoss die Gruppe den Ausflug in der Dorfalm. Danach ging es für die mittlerweile etwas erschöpften Kameraden zurück nach Hause. Dort stand noch ein gemeinsames Grillen an. Gegen 18 Uhr löste sich die Gruppe langsam auf. Die einen fuhren noch weiter, die anderen freuten sich auf einen gemütlichen Abend. 
Als Fazit zogen die Kameraden, dass so ein Ausflug auf jeden Fall häufiger stattfinden könnte, am besten schon wieder im nächsten Monat.